Ältere Computer weiter nutzen: Linux als Alternative zu Windows 11

Mitte Oktober 2025 endet der offizielle Support für Windows 10 – es wird keine Sicherheitsupdates mehr geben.
Viele ältere Rechner sind jedoch nicht mit Windows 11 kompatibel, da dessen Hardware-Anforderungen deutlich höher sind.

Was nun?      -> weiterlesen

 

Zum Repair-Café Martinsviertel mit 10 Veranstaltungen und Lincoln mit einer ersten Veranstaltung kamen Besucher mit 98 Textilien, 15 Nähmaschinen, 9 Fahrrädern, 74 Messern (incl. 2 Scheren) und 226 Geräten oder ähnlichem. Foodsharing war wieder stets mit dabei und verteilte gerettete Lebensmittel. Ein Küchenteam kümmerte sich um den Anteil "Café".
Bei den Textilien wurden 93 direkt beim Termin repariert, 4 vertagt und nur eines nicht repariert, weil hierzu eine Overlock-Maschine nötig gewesen wäre. Die häufigsten Textilien waren Hosen (35), Jacken (11), Rucksäcke (6) und Pullover (5). Zu den eher ungewöhnlichen Sachen zählten ein Hundehalsband, ein Teddybär und eine Regenschirmhülle.
Von den 15 Nähmaschinen waren nur 2 irreparabel (Fuß verbogen, Zahnräder gerissen).
Die Fahrräder wurden beim selben oder Folgetermin wieder gängig gemacht, für drei wurde an einen Fachbetrieb verwiesen.
Dass alle Messer und Scheren bei den Terminen direkt geschärft wurden, dürfte wenig überraschend sein.
Bei den Geräten kam dieses Jahr mehr Irreparables als in den Vorjahren. Etwas mehr als die Hälfte konnte direkt repariert werden, weitere 20% mit Chance auf Reparatur nach Ersatzteilbesorgung z.B. bei einem Folgetermin. Lampen waren - wie gewohnt - die häufigsten Objekte, die sich auch nahezu alle reparieren ließen und werden immer gerne gesehen. Von den 12 Staubsaugern wurden 10 gerettet. Auch häufig und meist gut reparabel waren Geräte der Unterhaltungselektronik (26), also Radio/CD/Kassette, Verstärker, Kopfhörer. Etwa im Schnitt lagen weitere klassische Haushaltsgeräte, wie z.B. Mixer, Kaffeemaschinen und Wasserkocher und andere (ca. 50). Schwieriger waren Akkus und Ladegeräte für E-Bikes und E-Scooter. Nicht reparabel waren eher mechanische Teile, die ursprünglich geschweißt waren (Lampenschirm, Quirle).
Zu den vielleicht ungewöhnlichsten Geräten zählten ein automatischer Zigarettenanzünder mit defektem Saugbalg, eine Kartoffelschälmaschine und eine Schuhputzmaschine.

Organisatorisch lief dieses Jahr anders als ursprünglich gedacht:
Nach dem kurzfristigen Ende sämtlicher Veranstaltungen in der Michaelsgemeinde zog das Repair-Café im März innerhalb von zwei Wochen ins Heiner-Lehr-Zentrum am Kopernikusplatz und ist seit dem fester Programmpunkt des dortigen Familienzentrums.
In der Lincoln-Siedlung wurde ein erstes Repair-Café veranstaltet. Ziel ist es, dort mit einem eigenen Team ebenfalls regelmäßig eines zu etablieren. Hierzu werden lokal Mitwirkende gesucht, damit es hier weiter gehen kann.
Dem Thema "Supportende von Windows 10" widmete sich eine kleine Gruppe und stellte zahlreiche PCs der Interessierten Besucher auf "Linux" um und bleibt mit Hilfestellungen weiterhin am Ball. Diese Veranstaltungen fanden ebenfalls in der Lincoln-Siedlung statt.