Zum Repair-Café Lincoln am 24. April im Rosa-Parks-Saal wurden 10 Textilien, 7 Fahrräder und 25 Geräte o.ä. für Reparaturversuche gebracht.
Textilien
2 Hosen wurden enger genäht, an einer eine Naht befestigt und an 4 Hosen die Hosenbeine gekürzt. Die Befestigung an einem Matratzenschoner wurde wieder angebracht. An einer Schürze wurde der Schürzenbund angenäht. An einer Strickjacke wurde letztendlich nichts gemacht, sondern eine Beratung durchgeführt. Die gewünschten Lösung war unklar und hätte mit Reparatur nichts mehr zu tun gehabt.
Fahrräder
An einem Fahrrad wurde ein Bremszug nachgestellt und bestätigt, dass die Bremsbeläge in Ordung sind. Der Luftverlust im Hinterrad eines weiteren Fahrrads lag an einem lockeres Ventil. Schlauch und Decke wurden neu ausgerichtet und aufgepumpt. Alle Bremsbeläge und Bremszüge müssen jedoch erneuert werden. Das Hinterrad hat einen „Achter“ und eine gebrochene Speiche. Das Fahrrad ist nicht verkehrstauglich. Das Vorderrad eines Fahrradanängers hielt nicht gut. Der Sicherungsstift wurde neu ausgerichtet. Ob das von Dauer ist, wird sich zeigen. An einem Fahrrad mit plattem Reifen wurde der Schlauch neu eingebaut. Die Dichtung an der Federgabel hatte sich gelöst und wurde bei der Gelegenheit neu eingesetzt. Die schwergängige Sattelschraube wurde gängig gemacht. Das Tretlager eines weiteren Fahrrads war auseinandergefallen und wurde im Repair-Café wieder zusammengeschraubt. Wie lange es hält, ist unklar, weil das Gewinde teilweise beschädigt ist. Die Ventile an beiden Reifen eines Mountainbikes sind defekt. Dieser Typ ist im Repair-Café nicht vorrätig.
Geräte u.ä.
Bei einem CD-Spieler hat Anwendung der Reinigung-CD geholfen, dass er CDs nun wieder normal abspielt. An einem weiteren CD-Spieler fuhr die Schublade nicht gut auf und zu und wurde erfolgreich mit Silikonspray geschmiert. Der Laserdrucker sollte eigentlich nur gereinigt (gesaugt) werden. Aber die gelbe Tonerkartusche ist defekt, so dass sich der Toner im gesamten Gerät verteilt hatte. Eine Reinigung des Transferbands ist daher nicht sinnvoll möglich bzw. hält nicht lange. Beim Entsafter stellte sich heraus, dass der Antriebsmotor defekt ist und nicht repariert werden kann. An einem Filmschneidegerät ist nur die Glühbirne defekt. Die Spannung dafür liegt an. Die in einem Heftapparat verklemmten Klammern, die nicht sofort zu sehen waren, wurden entfernt. Der Magnetschwimmer im Wassertank einer Kaffeepadmaschine ist defekt. Der Reparateur besorgt einen neuen Tank. Das USB-Kabel zur Versorgung einer Lampe war defekt und wurde repariert. An einer weiteren Lampe ist der Dimmer für 24VDC defekt. Er wurde ersetzt durch feste 12VDC und einen Schalter, so dass die Lampe in sinnvoller Helligkeit nutzbar ist. In eine weitere Lampe wurde ein neuer Schalter (Schnurzwischenschalter) eingebaut. Die Halogentischlampe ist nicht mehr sinnvoll reparabel, weil es dieses Leuchtmittel nicht mehr gibt. Die Stehlampe zeigte „Spontanheilung“. Vorbeugend wurden Kontakte nachgebogen und mit Kontaktspray gereinigt. Ein Laptop meldete, dass er zu wenig Arbeitsspecher hat. Zusätzlicher Speicher ist zu teuer, daher wurde Beratung für bessere Einstellungen erteilt und diese z.T. vorgenommen. Fortgesetzt wurde der ungewöhnlich aufwändige Umzug von Windows nach Linux. Einstellungen wurden per VCF-Datei portiert. Die Einrichtung eines Hotspots wurde erledigt. Die Datensicherung wurde über normale Kopierfunktion durchgeführt (Acronis nicht unter Linux möglich). An einem weiteren Laptop kamen sich mehrere Browser und Antivirenprogramme gegenseitig in die Quere. "Opera" und "Norton" wurden deinstalliert, so dass nun nur noch "Chrome" und der im Betriebssystem vorhandene Antivierenschutz aktiv sind. Gebracht wurde auch ein neuer Rechner, der konsequenterweise keine Programmlizenz für Word hat. Im Repair-Café wurde LibreOffice installiert und das Programmsymbol auf den Desktop gelegt. Ebenso wurden Updates eingespielt und der „Defender“ aktualisiert. Ein Mikrofon/Lautsprecher für Kinder lässt sich nicht einschalten. Darin ist ein Kurzhubtaster (SMD, gewinkelt) mechanisch defekt. Der Reparateur bestellt das passende Ersatzteil, um es bei einem nächsten Termin zu ersetzen. An einem Mikrowellengerät war angeblich Türkontakt nicht zuverlässig. Das Gerät hat beim Repair-Café zuverlässig das gemacht, was es soll („Spontanheilung“). Ein Handrührgerät lief nur kurz, aber nicht im Dauerbetrieb. Der Grund war einfach: Für Dauerbetrieb muss die Klappe für den Pürierstab geschlossen sein. Dieser Bedienhinweis wurde gegeben. An einem PC funktioniert die Tastatur nicht. Das Gerät war nicht zu öffnen und Ladegerät wurde nicht mitgebracht, daher keine Aktion. Bei einem CD/Radio funktionieren weder CD noch Radio (Gerät bleibt im Standby). Eine Reparatur zeigte sich zu aufwändig, denn wahrscheinlich einer der vielen Kondensatoren defekt... aber welcher? Eine Schere ging nicht auf. Sie war stark verklebt und wurde im Repair-Café grundgereinigt. Ein Smoothiemaker ließ sich nicht einschalten, weil der Schalter schlecht befestigt war und sich bei Betätigung mitbewegte. Dieser wurde mit einer Schraube befestigt. Ein Tablet funktioniert angeblich nur mit Ladegerät. Das wurde aber nicht mitgebracht. An einer Teezange hat sich der Griff gelöst und muss wieder angeschweißt werden. Dieses wird als „Hausaufgabe“ über einen Bekannten erledigt, der das kann.
Ein Küchenteam kümmerte sich um süße Snacks und Getränke für den Anteil "Café".